Arbeitsweisen für Unternehmenstheater
Unsere Angebote im Bereich Unternehmenstheater sind individuell auf Zielgruppen und Zielsetzungen maßgeschneidert. Die intensive Recherche und aktive Integration aller Zielgruppen ist daher Grundlage und Garant für die Relevanz und Nachhaltigkeit unserer szenischen Formate.
Unsere Arbeits-Prozesse sind modular aufgebaut. In einem klassischen Projektverlauf unterscheiden wir in der Regel fünf Phasen:
1. Definition: Information und Recherche
Am Anfang steht die präzise Definition der Zielgruppen und der Kommunikationsziele, die erreicht werden sollen.
Auf Basis eines ausführlichen Briefings starten wir unsere Recherche in Ihrem Unternehmen.
Entscheidend ist für uns, alle hierarchischen Ebenen im Unternehmen in unsere Evaluation einzubeziehen, um ein möglichst authentisches Bild der vielfältigen individuellen Bedürfnislagen zu erhalten.
Instrumente: teilnehmende Beobachtung, qualitative Einzel- und Gruppen-Interviews.
2. Produktion: Texterstellung und szenische Proben
Mit dem gewonnenen Material gehen wir in die Entwicklungsphase.
In enger Absprache mit unserem Auftraggeber entscheiden wir uns für ein szenisches Format, für dessen Aufbau und Inhalt. Ein Ablaufkonzept resp. eine Textvorlage wird entwickelt und abgestimmt. Im Anschluss daran beginnen die szenischen Proben.
Instrumente: Text-/Dialog-Manuskript, Text-Workshop, teilöffentliche Generalprobe.
3. Initialisierung: szenische (Inter-)Aktion vor und mit Publikum
Durch die Aufführung eines szenischen Formats können wir die Zielgruppe zum ersten Mal direkt erreichen. Mit Hilfe der szenischen Aktion vor größeren Publikumsgruppen wecken wir Aufmerksamkeit und öffnen das Bewusstsein für die dargestellten Themen und Inhalte. Je nach konzeptioneller Zielsetzung werden dabei bewusst Interaktionen und Diskussionen ausgelöst und entsprechend moderiert.
Instrumente: Forumtheater, 360 Grad Theater, Lehrstück, MiniDrama, Improvisation, verdeckte Intervention.
4. Integration: Nachbereitung durch Trainings/Coachings
Nach der Initialzündung in Großgruppen folgt die Nachbereitung in kleineren Gruppen. Die Kernthemen werden in szenische Formate für kleinere Teilgruppen herunter gebrochen. Ziel dieses integrierten Ansatzes ist es, das Aufmerksamkeitspotenzial konstruktiv für vertiefende Trainings-/Coaching-Maßnahmen zu nutzen.
Instrumente: szenisches Training, Einzel-, Team-Coachings, Übersetzung in digitale Audio und Video-Formate (für den Einsatz als Lernmodule im Intranet o.ä.)
5. Evaluation: Reflexion und Erfolgskontrolle
Zwischen den einzelnen Projekt-Phasen stehen grundsätzlich Feedback-Schleifen, in denen wir unsere Arbeitsergebnisse und die Publikumsreaktionen gemeinsam mit dem Projektteam auf Seiten des Auftraggebers reflektieren und analysieren. So entsteht ein kontinuierlicher Prozess der Erfolgskontrolle, der am Ende jeder Projektphase einen Abgleich zwischen Zielsetzung und Zielerreichungsgrad schafft.
Instrumente: Feedback-Fragebögen, Feedback-Interviews, Projektteam-Coaching